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#recover

Burnout – was ist das, und kann CBD helfen?

08/11/2021 4 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
08/11/2021 4 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Was hatten Moses, Goethe und van Gogh gemeinsam? Na? Falls es bei dir noch nicht klingelt, wollen wir dir etwas auf die Sprünge helfen: Sie alle hatten einen Burnout – zumindest attestiert ihnen das heute so mancher Autor.

Ob so eine posthume Ferndiagnose wirklich das Wahre ist, sei dahingestellt. Eines zeigt es aber auf jeden Fall: Das Phänomen der Erschöpfung und Überforderung ist wohl so universell und alt wie die Menschheit selbst.

Höchste Zeit, ein paar grundlegende Fragen zu klären: Wie definiert man Burnout, was sind die Symptome und wie könnte man vorbeugen? Und wie sinnvoll sind eigentlich die Ratschläge zu CBD bei Burnout?

Was ist ein Burnout?

Erstmals wurde das Phänomen Burnout in Studien aus den 1960ern und 1970ern erwähnt. In den ersten Veröffentlichungen war vor allem von Beschäftigten in sozialen Berufen wie etwa Bewährungshelfern oder Pflegeberufen die Rede. Heute geht man davon aus, dass etwa 4,2 Prozent der Deutschen im Laufe ihres Lebens an Burnout erkranken.

Laut der Weltgesundheitsorganisation bezieht sich das Phänomen Burnout speziell auf den beruflichen Kontext und soll nicht auf Erfahrungen in anderen Lebensbereichen übertragen werden. Als Ursache gilt chronischer Stress am Arbeitsplatz, der nicht bewältigt werden kann.

Die WHO nennt folgende drei Hauptsymptome für einen Burnout:

  • 1) Gefühle von Energiemangel oder Erschöpfung
  • 2) zunehmende mentale Distanz zur eigenen Arbeit oder negative oder zynische Gefühle in Bezug auf die eigene Arbeit
  • 3) ein Gefühl von Ineffizienz und mangelnder Leistung

Während ein Burnout oft mit einer leeren Batterie verglichen wird, trifft es die Metapher des Bankkontos womöglich noch besser: Ein leerer Akku geht nämlich einfach aus – das Bankkonto hingegen kann man überziehen, bis es gar nicht mehr geht. So wird auch beim Burnout die empfundene Belastungsgrenze das ein oder andere Mal überschritten.

Burnout oder Depression?

Die WHO erkennt das Burnout-Syndrom mittlerweile offiziell an, wodurch es im sogenannten ICD-10-Code enthalten ist. Danach gilt es jedoch nicht als Krankheit, sondern als „Faktor, der den Gesundheitszustand beeinflusst“. Demnach gilt sie nicht als eigenständige, sondern als Zusatzdiagnose.

Das liegt jedoch nicht etwa daran, dass die Symptome des Burnouts nicht ernst genommen wurden. Vielmehr kritisiert die WHO dessen ungenaue Definition – und ist damit nicht alleine.

Einige Psychiater sehen die Gefahr, dass bei einer Burnout-Diagnose eine Depression unerkannt bleiben könnte. Schließlich sind die Symptome des Burnouts weit gefasst – und die Diagnose ist in unserer Leistungsgesellschaft weniger stigmatisiert. Viele würden womöglich lieber zugeben, dass sie einen Burnout haben, als dass sie unter einer Depression leiden.

Es besteht also noch einiger Forschungs- und Klärungsbedarf zum Thema Burnout. Ohne Zweifel gibt es jedoch berufliche Situationen, die das Ausbrennen mindestens begünstigen können.

Burnout-Test – und wie kann man vorbeugen?

Der weltweit am häufigsten eingesetzte Burnout-Test ist die Maslach Burnout Inventory (MBI). Hier findest du eine deutsche Version des Burnout-Tests.

Selbstverständlich ersetzt der Test keine ärztliche Diagnose. Erster Ansprechpartner ist wie immer der Hausarzt, der dich gegebenenfalls weiterüberweisen kann. So wie bei allen anderen Krankschreibungen, musst du deinem Arbeitgeber natürlich nicht mitteilen, was du hast – sofern du das nicht möchtest.

Auf Dauer kann es jedoch entscheidend sein, dass du bei deinem Job offen über Belastungen sprechen kannst. Laut einer Studie unter 7.500 Arbeitnehmern war die Wahrscheinlichkeit, an Burnout zu erkranken, um 62 Prozent geringer, wenn die Vorgesetzten immer ein offenes Ohr für ihre arbeitsbezogenen Probleme hatten.

CBD bei Burnout?

Ein Burnout ist ein ernstzunehmender Zustand, durch den du auf keinen Fall alleine hindurch musst – oder solltest. Da du dir definitiv ärztliche Unterstützung holen solltest, raten wir dir davon ab, CBD bei Burnout zu nehmen.

Grundsätzlich verfügen wir über unser Endocannabinoid-System zwar über die entsprechenden Cannabinoid-Rezeptoren, um CBD aufzunehmen. Dieses kann jedoch im besten Fall in vorübergehenden Stresssituationen für ein verbessertes Wohlbefinden sorgen und dient weder als Behandlung noch löst es das Grundproblem.

Natürlich ist gegen alles, was dich wohler – und somit ein wenig entspannter – fühlen lässt, nichts auszusetzen. Allerdings solltest du nicht auf einen Burnout warten, um dir etwas Gutes zu tun. Um den vielen Belastungen im Alltag gerecht zu werden, bedarf es einer Menge vieler kleiner Schritte. Falls du merkst, dass CBD dich besser fühlen lässt und damit einer davon ist, würden wir sagen: Go for it.

FAQ

Was ist CBD Öl?

CBD Öl wird aus den Blüten oder anderen CBD-haltigen Teilen der Hanfpflanze hergestellt. Es ist nicht zu verwechseln mit Cannabis-Öl oder Hanföl. Das Besondere an CBD Öl: Während es – wie der Name schon sagt – CBD enthält, darf die THC-Konzentration nur bei maximal 0,2 Prozent liegen. Du kannst also ganz legal von den Vorteilen des Cannabinoids profitieren.

Wie sollte ich CBD dosieren?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. In unserem Guide zur CBD Dosierung haben wir dir alles Wichtige auf einen Blick zusammengestellt. Dort kannst du ganz einfach herausfinden, welche Dosis für dich geeignet sein könnte.

Kann man von CBD high werden?

Nein, von CBD wirst du nicht high. Natürlich solltest du darauf achten, dass dein CBD Produkt kein psychoaktives THC enthält. Bei unseren Produkten kannst du dir aber sicher sein, dass wir nur Pflanzen aus kontrolliertem Nutzhanfanbau verwenden. Über ein High musst du dir hier also keine Sorgen machen.

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