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#CBD

CBD im Alter: Was Senioren wissen sollten

12/01/2021 6 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
12/01/2021 6 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Auch wenn die Cannabispflanze bereits seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt ist, wurde sie in unseren Breitengraden jahrzehntelang als Droge verteufelt und als solche mehr oder weniger an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Glücklicherweise ändert sich das langsam und der medizinische Nutzen der Pflanze wird zunehmend wiederentdeckt, erforscht und anerkannt. Dennoch haben immer noch viele Menschen Vorbehalte.

Ältere Menschen reagieren verständlicherweise weiterhin oft misstrauisch oder gar ablehnend, sobald es um Hanf-Produkte geht. Das ist schade, denn gerade auch bei den verschiedenen Beschwerden des Alters ließe sich durch die Bestandteile der Cannabispflanze möglicherweise leicht und verträglich Abhilfe schaffen. Insbesondere Cannabidiol oder kurz CBD dürfte für viele ältere Menschen interessant sein.

Was ist CBD genau?

Die Cannabispflanze enthält über 130 verschiedene Cannabinoide, die sich vor allem im Harz der aromatischen Blütenknospen konzentrieren. Cannabinoide sind spezielle chemische Verbindungen, von denen die meisten auch heute noch kaum erforscht sind und nur wenig über ihre Wirkung bekannt ist. Verschiedene Cannabinoide können unterschiedliche Effekte auf uns und unseren Körper haben. Einem der besser erforschten Cannabinoide, CBD, werden viele positive Wirkungen zugeschrieben. Gewonnen wird CBD aus als Nutzhanf zugelassenen Pflanzen, die nur einen sehr niedrigen THC-Gehalt haben dürfen. Die Obergrenze für THC im Nutzhanf liegt in Deutschland bei 0,2 Prozent, im fertigen Endprodukt liegt der THC-Gehalt aber sogar noch weit darunter. Die high-machende, psychoaktive Wirkung entfällt also weitesgehend bei diesen Produkten und daher sind sie legal in verschiedenen Formen erhältlich.

An dieser Stelle wollen wir darauf hingewiesen, dass es sich bei CBD nicht um ein offiziell zugelassenes Arzneimittel handelt. Auch wenn CBD von skrupellosen Firmen oft als Allheilmittel angepriesen wird, wird es nur in wenigen Medikamenten als Bestandteil genutzt, die insbesondere bei Multipler Sklerose und Epilepsie eingesetzt werden. Ansonsten ist es ohne Rezept oft lediglich als Nahrungsergänzungsmittel oder in Kosmetika im Verkauf.

Die dem CBD angedachten Wirkweisen gelten außerdem zum Großteil als nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, was auch daran liegt, dass die Cannabispflanze so lange allein auf ihre Eigenschaft als Droge reduziert und darum nicht erforscht wurde. Die immer zahlreicher werdenden Erfahrungsberichte erfolgreicher AnwenderInnen vermitteln allerdings mittlerweile ein Bild von den positiven Effekten, die CBD haben könnte.

Wie könnte CBD älteren Menschen helfen?

CBD für Rheuma

Viele ältere Menschen haben mit Rheuma zu kämpfen. Unter diesem Begriff werden mehr als 200 Erkrankungen zusammengefasst, die alle unterschiedlich verlaufen und andere Ursachen haben. Es gibt aber auch eine Gemeinsamkeit: Sie alle haben eine negative Wirkung auf das Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates. Betroffene leiden unter Beschwerden in den Gelenken und Weichteilen sowie den Knochen. Die damit einhergehenden Schmerzen beeinträchtigten die Betroffenen stark und schränken deren Lebensqualität ein. Patienten werden dadurch ruhelos und können schlechter einschlafen. Oft werden sie auch von Ängsten geplagt. Somit kann sich Rheuma auch auf die Psyche auswirken. Da CBD über schmerzlindernde, entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften verfügen soll, könnte es eine positive Wirkung bei dieser Erkrankung haben. Zwar gibt es bereits Studien, die Hinweise auf eine positive Wirkung liefern, allerdings stehen wissenschaftliche Belege bisher aus.

CBD für besseren Schlaf

Schlafstörungen treten bei SeniorInnen sehr häufig auf. Oft ist das auf unterschiedliche Erkrankungen zurückzuführen, die es den Betroffenen schwer machen, den notwendigen Schlaf zu bekommen. Viele AnwenderInnen von CBD sagen, dass für sie die Einbindung von CBD in ihren Alltag Abhilfe schaffen kann. CBD kann zum Beispiel als Meditationshilfe oder in Form von Badekugeln für ein entspanntes Bad benutzt werden und so helfen, nach einem langen Tag zur Ruhe zu kommen. Bisher fehlt es auch hier noch an Studien und handfesten wissenschaftlichen Belegen zur direkten Wirkung von CBD auf den Schlaf. Viele AnwenderInnen berichten aber davon, dass sie am Morgen viel ausgeruhter aufwachen würden, wenn sie CBD in ihr Abendritual einbauen.

CBD bei Arthrose

Arthrose ist die am häufigsten auftretende Gelenkerkrankung und die Anzahl der Fälle nimmt immer weiter zu. In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Menschen heute bereits unter arthrose-bedingten Beschwerden und besonders ältere Menschen sind häufig davon betroffen. Schmerzen im Bereich der Knie, an den Händen und der Hüfte treten besonders oft auf. Auch hier könnte CBD aufgrund seiner ihm nachgesagten schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften eine positive Wirkung haben. ForscherInnen führen den möglichen positiven Effekt auf die Interaktion von CBD mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System zurück. Es wurden bereits Studien durchgeführt, die zu dem Ergebnis kamen, dass CBD scheinbar in der Lage ist, Gelenkentzündungen zu reduzieren. Da diese Studien allerdings nur an Ratten gemacht wurden, wird weiter geforscht, um den PatientInnen irgendwann konkrete Empfehlungen geben zu können.

CBD bei Angststörungen

Angst ist eine überlebenswichtige Reaktion auf Gefahren. Allerdings gibt es auch Menschen, die auch vor alltäglichen Situationen Angst haben. Das kann zu Zittern, Atemnot oder Herzrasen führen. Auch ältere Menschen leiden oft unter solchen Angststörungen. Oft verschreiben Ärzte bei Angststörungen teilweise starke Medikamente mit ebenso starken Nebenwirkungen. Mittlerweile gibt es einige Studien, die sich mit der Wirkungsweise von CBD auf das Nervensystem und das Gehirn beschäftigen. Zwar liegen hier noch keine konkreten Ergebnisse vor, allerdings scheint es so zu sein, dass CBD einen direkten Einfluss auf den sogenannten 5-HT1A-Rezeptor im Gehirn hat. Dieser ist ein Teil des zentralen Nervensystems und sehr wichtig. Alle Substanzen, die sich an genau diesen Rezeptor binden, können dafür sorgen, dass eine angstlösende Wirkung eintritt. In einer Studie konnte herausgefunden werden, dass CBD in der Lage ist, mit diesem Rezeptor zu interagieren. Somit ist es möglich, dass CBD bei Angststörungen eine positive Wirkung haben könnte.

CBD zur Schmerzlinderung

Wir kennen es alle. Mit zunehmendem Alter treten auch Schmerzen öfter auf. Besonders bei älteren Menschen mit Vorerkrankungen gehören Schmerzen schon längst zum Alltag. Die Hanfpflanze wird bereits seit Jahrtausenden eingesetzt, um Schmerzen zu lindern. Besonders Migräne, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzarten, bei denen CBD eine Wirkung haben soll. In einigen wissenschaftlichen Studien konnte bisher gezeigt werden, dass CBD eine gute Ergänzung darstellen kann zur herkömmlichen Schmerzbehandlung. Es wurde festgestellt, dass Betroffene ihre Schmerzmitteldosis durch die Einnahme von CBD reduzieren konnten. Besonders SeniorInnen mit chronischen Erkrankungen könnten von dieser Wirkung profitieren. Diese Studien stellen allerdings nur den Anfang dar. Es ist noch viel mehr Forschungsarbeit notwendig, um eine konkrete Wirkung von CBD auf Schmerzen umfassend wissenschaftlich belegen zu können.

Welche Risiken gibt es bei CBD?

Laut der angesprochenen Studien und Erfahrungsberichten könnte CBD bei unterschiedlichen Beschwerden hilfreich sein. Generell hat CBD nur geringe Nebenwirkungen, zu denen Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Senkung des Blutdrucks, Benommenheit und Schwindelgefühl, Appetitlosigkeit und Durchfall, sowie seltene allergische Reaktionen gehören. Außerdem gibt es gewisse Medikamente die nicht gemeinsam mit CBD eingenommen werden sollten.

Daher ist es ratsam, vor der Einnahme von CBD zunächst mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin zu sprechen. So ist es möglich, eventuelle Wechselwirkungen von vornherein auszuschließen.

Das richtige CBD-Produkt auswählen

Besonders groß ist die Auswahl an CBD Ölen und anderen Hanfprodukten im Internet. Jedoch sollte man nicht vorschnell bei einem Händler bestellen, nur weil dieser mit einem unschlagbar günstigen Preis wirbt. Die Herstellung von CBD ist aufwendig und die Produktion von Qualitätsprodukten erfordert einiges an Arbeitsaufwand und technischem Know-how. Das wirkt sich entsprechend auch auf den Preis aus.

Wichtig ist gerade bei Hanfprodukten, auf ausgezeichnete Qualität zu achten. Folgende Merkmale sollten beachtet werden:

  • Der Hanf wird biologisch in der EU angebaut
  • Das Produkt ist frei von Pestiziden
  • Das Produkt ist frei von Zusatzstoffen
  • Der Hersteller ist zertifiziert
  • Produkte werden regelmäßig durch Drittlabore getestet

Wie kann CBD eingenommen werden?

Hochwertiges CBD Öl kann oral oder in Kapselform verabreicht werden. Wichtig ist dabei, den Körper langsam daran zu gewöhnen und bei der Dosierung vorsichtig vorzugehen. Zunächst empfiehlt sich, einen Tropfen unter der Zunge aufzutragen. Von hier wird das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen und es kommt rasch zum gewünschten Effekt. CBD Öle gibt es aber auch Spray.

Wer noch nie zuvor CBD eingenommen hat, der sollte mit einer niedrigen Dosis von 5 mg pro Tag beginnen. Diese Menge wird dann langsam und in kleinen Schritten erhöht, bis du den von dir erwünschten Effekt erzielt hast.

Neben dem CBD Öl gibt es im Handel auch Kapseln. Der Vorteil von Kapseln im Gegensatz zu flüssigem Öl ist, dass man sie überallhin mitnehmen kann. Allerdings muss man bei der Einnahme von Kapseln bedenken, dass sich die Wirkung erst zeitverzögert entfaltet. Für die äußere Anwendung sind darüber hinaus Cremes und Salben erhältlich.

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