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#CBD

CBD gegen Angst: Wir klären auf

19/10/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
19/10/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Angst verbindet uns: Es ist eine Empfindung, die alle Menschen – und viele Tiere – kennen. Ab und an empfindet sie also jeder Mensch auf dieser Welt. Irgendwie schon wieder eine beruhigende Vorstellung, oder?

Zum Problem wird Angst erst, wenn sie uns einschränkt. Ein Blick auf ihre Mechanismen kann uns jedoch helfen, sie besser zu verstehen und mit ihr umzugehen. Zusätzlich gibt es Hinweise, dass uns mit CBD gegen Angst auch ein Helfer aus der Natur zur Seite stehen könnte.

Angst: Fluch oder Segen?

Stell dir vor, du hättest vor (fast) nichts mehr Angst. Klingt erst einmal verlockend – ist bei einem seltenen Gendefekt aber tatsächlich der Fall und nicht ganz unproblematisch.

Zum einen wüsstest du wahrscheinlich nicht, wie sich ein Adrenalinrausch anfühlt, die positive Seite der Angst. Ganz egal, ob das der Rausch nach einem Bungee-Jump ist oder, vielleicht etwas bodenständiger, das Herzklopfen vor dem ersten Kuss.

Zum anderen – und nicht ganz zu vernachlässigen – ist Angst schlicht und einfach notwendig für das Überleben. Ohne sie würdest du nicht deine Türe abschließen, wenn du deine Wohnung verlässt. Du würdest nicht nach links und rechts schauen, bevor du über die Straße gehst. Und du würdest wohl voller Elan auf die heiße Herdplatte fassen.

Vielleicht ist Angst also doch kein überflüssiges Überbleibsel der Evolution. Zumindest scheint sie auf der Nützlichkeits-Skala weiter oben zu stehen als Körperhaare und unser Blinddarm.

Wie entsteht Angst?

Eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Angst spielt die Amygdala, ein mandelförmiger Bereich in unserem Gehirn. Auf Basis der empfangenen Sinnesreize bewertet sie eine Situation innerhalb von Millisekunden. Schätzt sie diese als bedrohlich ein, tut dein Organismus einiges, um bestmöglich auf die (vermeintliche) Gefahrensituation vorbereitet zu sein. gerätst du in den „Fight or Flight“-Modus.

Daher passieren jetzt zweierlei Dinge: Erstens sensibilisiert dein Körper die Funktionen, die zur möglichen Verteidigung wichtig sein könnten. Unter anderem weiten sich deine Pupillen und du „spitzt” die Ohren. Außerdem schlägt dein Herz schneller, die Muskeln spannen sich an und deine Atemfrequenz ist erhöht.

Zweitens werden die Körperfunktionen heruntergefahren, die für den jetzigen Moment nicht bedeutsam sind. Die Verdauung deines Mittagessens gehört zum Beispiel dazu, genauso wie dein Sexualtrieb.

Wie gesagt alles sehr praktisch, damals, wenn ein Säbelzahntiger vor der Höhle stand. Aber eher unpraktisch, wenn wir eine Mail von unserem Chef kriegen oder einen Vortrag halten müssen. Zum Glück können wir aber lernen, mit unserer Angst besser umzugehen.

Die Wissenschaft forscht unablässig nach neuen Wegen, wie das funktionieren könnte. Einer der Ansatzpunkte sind Cannabinoide. Die kommen nämlich nicht nur in der Pflanze vor, sondern werden auch ganz natürlich von unserem Körper hergestellt.

Mittlerweile gibt es einige Studien, die nahelegen, dass unser körpereigenes Endocannabinoid-System an der Verarbeitung von Emotionen wie Angst beteiligt ist. So spielt es wohl unter anderem eine Rolle bei der Verarbeitung von Reizen in der Amygdala. Als pflanzliche Variante könnte hier CBD gegen Angst andocken.

Wann ist es eine Angststörung?

Herzklopfen und schwitzige Hände haben wir meistens genau dann, wenn wir sie gefühlt am wenigsten gebrauchen können – etwa vor einer Prüfung, einem Bewerbungsgespräch oder einem Date.

In herausfordernden Momenten ist eine solche Reaktion zu einem gewissen Grad ganz normal. Immerhin zeigt die Angst, dass dir die Situation etwas bedeutet und macht dich womöglich auch fokussierter. Sofern du dich ihr stellst, wirst du danach im besten Fall mit einem High belohnt und kannst daran wachsen.

Sind die Angstzustände jedoch ungewöhnlich intensiv und/oder anhaltend beziehungsweise objektiv unbegründet, ist von einer Angststörung die Rede.

Es wird dabei in folgende vier Gruppen unterschieden:

  • Panikstörungen
  • Generalisierte Angststörungen
  • Soziale Angststörungen
  • Spezifische Phobien

Alleine bist du damit in keinem Fall: Man geht davon aus, dass rund 3,8 Prozent der Weltbevölkerung an einer Angststörung leiden.

CBD bei Angststörungen?

Bei einer Untersuchung aus dem Jahr 2011 wurde das Verhalten von Teilnehmern mit sozialer Angststörung erforscht, die vor Publikum einen Test absolvieren sollten. Ein Teil der Probanden erhielt im Vorfeld einmalig CBD, während der anderen Hälfte ein Placebo verabreicht wurde.

Im Vergleich wies die CBD-Gruppe signifikant niedrigere Level von Angst, kognitiver Beeinträchtigung und Unbehagen bei der Sprechleistung auf.

2018 stellte man bei einem ähnlichen Versuchsaufbau fest, dass die exakte Dosierung von CBD bei Angst eine Schlüsselrolle spielen könnte. Im Unterschied zur vorigen Studie litten die Teilnehmer hier unter keiner diagnostizierten Angststörung.

Laut den Ergebnissen könnte ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von 300 mg CBD und einem signifikant geringeren Angst-Level bestehen. Bei einer Dosis von 150 oder von 600 mg wurde, genau wie beim Placebo, keine signifikante Veränderung beobachtet. Da sowohl zu viel als auch zu wenig CBD ähnlich wirkungslos sein könnten, spricht man von einer glockenförmigen Kurve. Und auch weitere Studien geben Hinweise auf eine positive Wirkung von CBD bei Angststörungen.

Panikattacken – und die Angst vor der Angst

Eine häufige Form der Angststörung sind Panikattacken. Wenn diese sich wiederholen, können sie zu der sogenannten Erwartungsangst führen, auch als „Angst vor der Angst“ bezeichnet. In der Folge versuchen wir, Situationen zu vermeiden, bei denen wir eine Panikattacke befürchten.

So bleiben oft auch in der Zeit zwischen den Panikattacken Ängstlichkeit, Anspannung, Unruhe und Reizbarkeit zurück.

Leider wurde der Effekt von CBD hier noch nicht genügend erforscht. Allerdings könnte es dir, basierend auf den Studien zur Angst, bei allgemeiner Unruhe zur Seite stehen.

Keine Angst also?

  • Die Angst ist zunächst nicht unser Feind – sondern hilft uns, zu überleben.
  • Das Endocannabinoid-System in unserem Körper könnte an der Verarbeitung von Angst beteiligt sein.
  • Als pflanzliches Cannabinoid könnte CBD gegen Angst wirken.
  • Erste Studien zeigen positive Ergebnisse. Die Wirkung von CBD muss jedoch weiter erforscht werden.
  • Bei Verdacht auf eine Angststörung solltest du in jedem Fall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

FAQS

Was hilft bei Angst?

Wenn du beginnst, dich ängstlich zu fühlen: Mache eine Pause von dem, was du tust. Tu etwas, was dich auf andere Gedanken bringen könnte. Schon ein paar Minuten draußen die Füße vertreten oder ein kurzes Gespräch mit einer lieben Person können helfen.

Wenn du Herzklopfen bekommst oder schwitzt, solltest du versuchen, dem Gefühl nicht aus dem Weg zu gehen. Lege eine Hand auf deinen Bauch und mache eine kleine Atemübung. Versuche zu beobachten, wie die Welle über dich rollt – und stelle fest, wie sie wieder vergeht.

Erste Studien liefern erste Anhaltspunkte, dass dir begleitend CBD gegen Angst beistehen könnte.

Wie schnell wirkt CBD bei Angst?

Wie schnell CBD in deinen Organismus gelangen kann, hängt von der Art der Anwendung ab. Wenn du CBD vapest oder CBD-Öl als Kosmetikum zur Mundhygiene unter der Zunge verwendest, kann es innerhalb von 15 Minuten anschlagen. Bei äußerlicher Anwendung und oraler Aufnahme kann es 1 bis 2 Stunden dauern, bis eine Wirkung einsetzt – dafür kann sie bis zu 4 beziehungsweise 6 Stunden anhalten.

Bevor du CBD-Produkte kaufst, solltest du überlegen, für welchen Zweck du sie benötigst und wie schnell und langanhaltend sie entsprechend wirken sollen. Unter Umständen kannst du sie auch regelmäßig verwenden, sodass die Anwendung zu einem Ritual wird, das dir ein Grundlevel an Entspannung in den Alltag bringen kann.

Anwendung: Wie viel CBD bei Angst?

Die Dosierung hängt ganz davon ab, wie du das CBD anwendest. Alles, was du zur Anwendung verschiedener Cannabis-Produkte wissen musst, findest du in unserem Guide.

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