Warenkorb
${ cartError }

Dein Warenkorb ist leer

Schau dir auch unsere anderen Produkte an

Alle Produkte ansehen Alle Produkte ansehen Alle Produkte ansehen

Cheers!

Wir haben festgestellt, dass Sie aus Deutschland kommen. Möchten Sie Regionen wechseln?

Einkaufen VAAY.COM Einkaufen UK.VAAY.COM

CBD Dosierung für Anfänger – so dosierst du CBD richtig

01/12/2020 8 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
01/12/2020 8 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

CBD-Öl ist mittlerweile praktisch überall. Ob in der Drogerie an der Ecke, in deinem Lieblingssupermarkt oder beim Onlinehändler deines Vertrauens, CBD zu finden ist nicht schwer. Deutlich komplizierter ist es, ist die beste Dosierung für deine Zwecke zu finden.

Eine wichtige Anmerkung vorab: Bisher gibt es keine gesicherten Forschungsergebnisse, die eine ideale CBD-Dosierung nahelegen. Dieser Umstand spiegelt sich ebenfalls auf dem CBD Markt wider. Denn so vielfältig das Angebot an CBD-haltigen Produkten ist, genauso breit gefächert sind auch die Dosierungsempfehlungen der jeweiligen Hersteller.

Allgemeingültige Anwendungsempfehlungen gibt es für CBD nicht. Daher liegt es an jedem von uns, die persönliche ideale Menge selbst zu finden.

Dass es so schwierig ist, eine genaue Empfehlung für eine CBD Dosierung abzugeben, hat mehrere Gründe.

Artikelübersicht: CBD Dosierung und Anwenung

Dosierung von CBD: Jeder Körper ist anders

Wie viel CBD ist für mich richtig?

Schritt 1: Bestimme die Stärke deines CBD-Öls

Schritt 2: Bestimme die CBD-Menge pro Tropfen (bzw die Portionsgröße)

Schritt 3: Taste dich an deine Idealdosis heran

Wie viel CBD ist pro Tag empfehlenswert?

Unterschiedliche Produkte führen zu Unterschiedlichen Dosierung und Anwendungen

Dosierung von CBD: Jeder Körper ist anders

Sobald CBD, auf welchem Weg auch immer, in deinen Körper gelangt, wirkt es auf dein körpereigenes Endocannabinoid-System, kurz ECS, ein. Das ECS ist sehr vereinfacht gesagt, ein System, das Vorgänge wie zum Beispiel deine Stimmung, deinen Appetit, Schmerzverarbeitung und entzündliche Prozesse reguliert und dafür sorgt, dass dein Körper im Gleichgewicht, der sogenannten Homöostase, bleibt.

Mit welchen Auswirkungen und in welchem Ausmaß CBD auf dein ECS einwirken kann, hängt wiederum von einer langen Reihe an Faktoren ab, wie zum Beispiel deinem Gewicht, deiner Ernährung, deinem Metabolismus, anderen Medikamenten, die du einnimmst, deiner gesundheitlichen Verfassung und nicht zuletzt deinen Genen.

Wenn wir uns also vor Augen führen, dass jeder einzelne dieser Faktoren darauf Einfluss nimmt, wie dein Körper auf CBD reagiert, ist es leicht zu verstehen, wieso es so kompliziert ist, generelle Dosierungsanleitungen zu geben. Erschwerend kommt auch noch dazu, dass die Wissenschaft CBD bisher schlicht und ergreifend nicht genug erforscht hat.

Wie viel CBD ist für mich richtig?

Nachdem wir all das aus dem Weg haben, kommen wir endlich zur zentralen Frage: Wie viel CBD sollst du einnehmen?

Wie du mittlerweile bestimmt mitbekommen hast, gibt es darauf keine klare Antwort. Jeder Körper reagiert anders auf CBD und je nach Produkt und Darreichungsform können die Ergebnisse sehr unterschiedlich aussehen. Allerdings kannst du mit ein paar einfachen Regeln schnell zu der für dich richtigen Dosierung kommen.

Schritt 1: Bestimme die Stärke deines CBD-Öls

Viele Hersteller machen dies einfach und geben klar an, wie viel Milligramm CBD pro Portion (Tropfen, Pumpstoß, etc.) in der Flasche ist. Wenn das nicht der Fall ist, musst du selbst eine schnelle Berechnung durchführen.

Dafür brauchen wir folgendes:

  • Die Flaschengröße (in ml)
  • Den angegebenen CBD-Gehalt (200 mg, 500 mg, 1.000 mg, usw.)

Dann berechnen wir die CBD-Konzentration ganz einfach nach dieser Formel: [CBD in mg] ÷ [Flaschengröße in ml] = [CBD in mg/ml]

Angenommen ein Hersteller verkauft eine 10 ml Flasche CBD-Öl, die 500 mg CBD enthält. Dank unserer Formel errechnen wir, dass 500 mg ÷ 10 ml = 50 mg CBD/ml. Ein Milliliter Öl enthält also 50 Milligramm CBD.

Schritt 2: Bestimme die CBD-Menge pro Tropfen (bzw die Portionsgröße)

Wie bereits erwähnt, versehen die meisten Hersteller ihr CBD-Öl mit einer Pipette. Im Idealfall gibt der Hersteller die Menge an CBD pro Tropfen an, viele tun dies allerdings nicht. Das macht die Anwendung oft unnötig kompliziert. Solltest du ein CBD-Pumpspray kaufen, stelle sicher, dass der Hersteller angibt, wie viel CBD pro Pumpstoß in der Flasche ist, denn die unten stehende Methode funktioniert mit Sprays nicht.

Wir müssen also zuerst herausfinden, wie viel CBD in jedem Tropfen ist. Die Verpackung deines CBD-Öls sollte zumindest eine Angabe dazu machen, wie viel mg CBD in einer vollen Pipette sind. Ist dies nicht der Fall, kannst du mit der obenstehenden Formel errechnen, wie viel CBD pro ml dein Öl enthält.

Für gewöhnlich nimmt eine volle Pipette etwa 1 ml Öl auf, es kann jedoch auch etwas weniger sein. Fülle die Pipette ganz auf und zähle dann, wie viele Tropfen in der Pipette sind. Angenommen, deine Pipette enthält 40 Tropfen und die Flasche enthält 50 mg CBD/ml. 40 Tropfen ÷ 50 mg CBD ergeben also 0,8 mg CBD pro Tropfen.

Schritt 3: Taste dich an deine Idealdosis heran

Eine individuelle, auf dich zugeschriebene Dosierungsempfehlung auszusprechen ist schwierig. Wer noch nie zuvor CBD eingenommen hat, der sollte mit einer niedrigen Dosis von 5 mg pro Tag beginnen. (Im oben genannten Beispiel wären das etwa 6 bis 7 Tropfen CBD-Öl, die genaue Anzahl für dich hängt von dem Öl das du verwendest ab). Diese Menge wird dann langsam und in kleinen Schritten erhöht, bis du den von dir erwünschten Effekt erzielt hast. Nebenwirkungen sind bei CBD zwar selten und für gewöhnlich recht harmlos, einige Menschen können aber von CBD sehr schläfrig werden. Daher ist es oft besser, deine ersten Dosen gegen Abend zu nehmen, oder zumindest nicht vor einem wichtigen Meeting oder einer langen Autofahrt.

  1. Tag: 5 mg pro Tag
  2. Tag: 5 mg pro Tag
  3. Tag: 5 mg pro Tag
  4. Tag: 10 mg pro Tag
  5. Tag: 10 mg pro Tag
  6. Tag: 10 mg pro Tag
  7. Tag: 15 mg pro Tag

Usw.

Hier ist es wichtig anzumerken, dass es für viele Menschen mehrere Wochen dauern kann, bis sie bei gleichbleibender Menge einen Effekt spüren. Gehe daher mit Geduld an die Sache heran und steigere deine Dosis nicht zu schnell.

Wie viel CBD ist pro Tag empfehlenswert?

Für gewöhnlich werden zwischen 20 bis 100 mg CBD als “Standarddosis” angesehen, deine persönliche ideale Tagesmenge hängt aber natürlich davon ab mit welchem Ziel du CBD nimmst und wie dein Körper darauf reagiert.

Solltest du Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, leichte Schläfrigkeit, Schwindelgefühle, Appetitlosigkeit, Durchfall oder Übelkeit/Brechreiz verspüren, hast du wahrscheinlich deine Dosis zu schnell hochgefahren oder deine Idealdosis überschritten. Nimm für einige Tage wieder etwas weniger, bis es dir besser geht. Hier findest du weitere Informationen von möglichen Nebenwirkungen mit CBD.

Fange niedrig an, taste dich langsam an deine Dosis ran und vergiss nicht: Weniger ist oft mehr.

Welche CBD Produkte gibt es und wie unterscheiden sie sich?

CBD kann auf unterschiedliche Weise eingenommen und vom Körper aufgenommen werden. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und oft kommt es auch ganz einfach auf deine persönlichen Vorlieben an. Mehr Informationen zu den verschiedenen Einnahmemethoden haben wir hier für dich gesammelt.

Dosierung und Anwendung von CBD in flüssiger Form

Mittlerweile gibt es CBD in nahezu jeder Darreichungsform und neue Produkte, wie zum Beispiel CBD Kaffee, kommen ständig dazu. Die wahrscheinlich bekannteste Form von CBD ist CBD-Öl. Dutzende, wenn nicht sogar Hunderte von Marken bieten Öle in verschiedensten Formulierungen und Geschmacksrichtungen an. Für gewöhnlich bekommst du das Öl mit einer Pipette und kannst es mit dieser direkt unter die Zunge oder in dein Morgenmüsli geben. Die Dosierung mit Pipetten ist jedoch oft umständlich und ungenau, weswegen einige Marken CBD-Sprays vertreiben. Ein praktischer Sprühkopf vereinfacht dabei die Dosierung und Einnahme des Öls wesentlich. Wer den oft erdigen Geschmack von Hanf nicht mag oder eine unauffällige und genauere Einnahmemethode bevorzugt, für den sind CBD-Kapseln ideal. Die sind exakt vordosiert, lassen sich einfach und unauffällig unterwegs nehmen und hinterlassen für gewöhnlich keinen unangenehmen Nachgeschmack. Zu beachten bei der oralen Einnahme von CBD ist, dass es hierbei zuerst durch den Magen und die Leber muss, bevor es den Blutkreislauf erreicht. Dadurch verlängert sich die Zeit, bis der Effekt einsetzt, allerdings hält die sie bei dieser Einnahmemethode auch am längsten (bis zu 6 Stunden) an.

Dosierung und Anwendung von CBD Kosmetik

Viele Menschen benutzen CBD zur Verbesserung ihrer Hautgesundheit und können dank es CBD-Salben, CBD-Lotionen, CBD-Cremes und CBD-Gels zielgerichtet dort auftragen, wo es gebraucht wird. Diese äußerliche Anwendung von CBD ist ideal zur lokalen Schmerzlinderung bei Muskelschmerzen, als Entzündungshemmer nach einem langen Work-out oder zur Linderung von Arthritis und Hautproblemen. Je nach Produkt und Formulierung variiert die Zeit, bis der Effekt einsetzt stark, ist aber für gewöhnlich weitaus schneller als bei der oralen Einnahme, da das CBD direkt mit den Rezeptoren des ECS in der Haut interagiert. Eine Dosierungsempfehlung ist bei CBD Kosmetik auch individuell zu sehen. Packungsbeilagen geben hier Aufschluss über die empfohlene Menge.

Dosierung und Anwendung mit CBD Diffuser Pen

Die mit Abstand schnellste Methode, CBD in dein System zu bekommen, ist der Weg über die Lunge, also per Vaporisator, Diffuser Pen oder durch Rauchen. Da die Bioverfügbarkeit bei inhaliertem CBD am höchsten ist (ca. 31 %), kann man so oft kleinere Dosen einnehmen als bei anderen Darreichungsformen. Wenn du, zum Beispiel, 10 m CBD in Tropfenform einnehmen würdest, halbiere die Dosis beim Vapen zuerst, bis du weißt wie es auf dich wirkt. Über die Lunge tritt der Effekt bereits nach wenigen Minuten ein, allerdings nimmt sie auch schneller wieder ab als bei der oralen Einnahme relativ schnell wieder ab. Für einen lang anhaltenden Effekt ist es am besten, diese Methode mit einer oral eingenommenen Form von CBD zu kombinieren. Die meisten Hersteller sprechen außerdem Empfehlungen zur Einnahmen aus - im Zweifelsfall, halte dich am besten daran.

CBD ist CBD ist CBD? Herausforderungen eines Naturprodukts

Der Gedanke liegt nahe und klingt auf den ersten Blick auch relativ logisch: So wie verschiedene Marken von Vitamin C alle den gleichen Effekt erzielen, ist auch CBD im Endeffekt alles dasselbe, denn CBD ist gleich CBD, oder? Doch der Schein trügt.

CBD ist eines von über 100 Cannabinoiden, die natürlich in der Hanfpflanze vorkommen. Bevor es zum Endprodukt, egal ob CBD-Öl, CBD-Creme, Hanf-Kapseln oder CBD-Badekugel, weiterverarbeitet werden kann, muss es also aus der Pflanze extrahiert werden. Dafür gibt es verschiedene Methoden und das gewonnene Extrakt kann ein Vollspektrum-Extrakt, Breitspektrum-Extrakt oder ein reines CBD Isolat sein.

Wie der Name bereits verrät, spiegelt ein Vollspektrum-Extrakt die komplette Bandbreite aller im Hanf vorkommenden Inhaltsstoffe wider, während beim Breitspektrum-Extrakt das THC komplett entfernt wird. Da Hanf von vornherein maximal 0,2 % THC enthält, ist der Unterschied zwischen Voll- und Breitspektrum-CBD nicht groß und die Begriffe werden oft miteinander vermischt.

Wichtig wird jedoch der Unterschied zum CBD-Isolat, da hier nur das reine CBD-Molekül zum fertigen Produkt verarbeitet wird. Das kann Vorteile haben, denn dadurch wird die Herstellung einfacher und das Endprodukt kostengünstiger. Allerdings legen Studien nahe, dass CBD-Isolate nicht mit Voll- oder Breitspektrum-Extrakten mithalten können, wenn es zur Wirksamkeit kommt. Neben den über 100 Cannabinoiden enthält die Hanfpflanze nämlich noch mehrere Hunderte andere Substanzen, die alle zusammen im sogenannten “Entourage-Effekt” im Körper ihre Wirkung entfalten.

Wie genau ein Hersteller sein CBD gewinnt und wie es weiterverarbeitet wird, macht also einen großen Unterschied und hat Einfluss darauf, wie das fertige Produkt für dich wirkt. Du siehst also, CBD ist nicht gleich CBD.

SHARE:
Verwandte Artikel