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CBD gegen Depressionen

22/11/2021 4 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
22/11/2021 4 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Alles läuft schief, nichts fühlt sich richtig an: Einen schlechten Tag hat jeder mal. Wenn daraus jedoch Wochen, Monate oder gar Jahre werden, können immer mehr Aspekte des Lebens darunter leiden.

Depressionen sind kein Spaziergang und auch längst keine Randerscheinung mehr: Laut Statistik erkrankt im Laufe seines Lebens hierzulande circa jeder Fünfte an Depressionen, Tendenz steigend.

Um die Gesamtbelastung durch eine Krankheit zu messen, berechnet die WHO die sogenannten YLD (years lived with disability), also die von der Krankheit betroffenen Jahre. Wenig greifbare 50 Millionen Lebensjahre beträgt diese global für Depressionen – so hoch wie bei keiner anderen Erkrankung.

Bei Betroffenen wie Angehörigen kann der Leidensdruck hoch sein. Da kommt CBD mit seiner potentiell regulierenden Funktion gerade richtig, könnte man meinen. Aber zeigt CBD Öl bei Depressionen tatsächlich eine Wirkung und kann es ergänzend oder gar alternativ zu Antidepressiva wirken?

Wann ist es eine Depression?

Eine Depression sieht man auf keinem Röntgenbild. Und auch sonst ist sie von außen oft nicht zu erkennen und kann viele Gesichter haben – nicht umsonst bezeichnet man sie als unsichtbare Krankheit.

Die Diagnose erfolgt auf Basis der sogenannten ICD-10, eines Übersichtskatalogs zu Krankheiten der WHO. Darin werden Haupt- und Nebensymptome genannt und eine depressive Episode, je nach Anzahl und Schwere der auftretenden Anzeichen, als leicht, mittel oder schwer eingeordnet. In der Regel müssen die Symptome dafür über mindestens 14 Tage angehalten haben.

Achtung! Die folgende Liste ersetzt in keinem Fall eine ärztliche Diagnose.

Die drei Hauptsymptome:

  • 1. depressive, gedrückte Stimmung
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit
  • Verminderung des Antriebs mit erhöhter Ermüdbarkeit (oft selbst nach kleinen Anstrengungen) und Aktivitätseinschränkung

Die sieben Zusatzsymptome:

  • 1. verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • 2. vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • 3. Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit
  • 4. negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
  • 5. Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen
  • 6. Schlafstörungen
  • 7. verminderter Appetit

Leichte Depression: zwei Hauptsymptome und zwei Zusatzsymptome

Mittelschwere Depression: zwei Hauptsymptome und drei bis vier Zusatzsymptome

Schwere Depression: drei Hauptsymptome und vier oder mehr Zusatzsymptome

Zusätzlich zu den hier genannten Anzeichen können auch somatische, also körperliche Symptome wie ein Morgentief oder Libidoverlust auftreten.

CBD Öl: Wirkung auf die Psyche

Das Endocannabinoid System ist, neben vielen anderen Funktionen, auch an der Steuerung unserer Emotionen und kognitiven Funktionen beteiligt. Es gibt daher Vermutungen, dass die zusätzliche Gabe von Cannabinoiden – hier: Phytocannabinoiden, also jenen aus Pflanzen – die Psyche auf dem Weg zu einem Gleichgewicht unterstützen könnte.

Wissenschaftlich erforscht ist eine mögliche Wirkung von CBD bei Depressionen am Menschen noch nicht. Tierstudien könnten jedoch einige Anhaltspunkte bieten:

Laut einer Untersuchung an Ratten dockt CBD womöglich indirekt an 5-HT1A-Rezeptoren an. Hinter dem kryptischen Namen verbirgt sich nichts Geringeres als einer unserer Serotonin-Rezeptoren. CBD könnte somit Wirkungen hervorrufen, die denen von Antidepressiva ähneln, so die Wissenschaftler.

Eine Rolle bei Depressionen scheint auch der Wachstumsfaktor BDNF zu spielen. Er wird vor allem im Hippocampus gebildet und weist bei Menschen mit Depressionen, Schlafstörungen oder psychosozialem Stress einen niedrigeren Wert auf.

Eine Studie an Ratten zeigte, dass der BDNF-Wert nach 14 Tagen täglicher Anwendung von CBD gestiegen war. Die Forscher schreiben Cannabidiol auch hier eine potentiell antidepressive Wirkung zu.

Noch ist unklar, ob und inwieweit sich die Befunde auf uns Menschen übertragen lassen. Unbekannt ist auch, welche Dosierung wir für einen ähnlichen Effekt benötigen würden.

Wie CBD bei Depressionen Begleiterscheinungen lindern könnte

Mit Depressionen gehen bei 70 bis 80 Prozent der Betroffenen Angstgefühle einher. Dabei geben Studien Grund zur Annahme, dass CBD angstlösend wirken könnte. Auch hier erwies sich die richtige Dosierung als entscheidend: Bei einer zu hohen genau wie bei einer zu niedrigen Dosis konnte keine nennenswerte Wirkung beobachtet werden.

Ein weitere Charakteristik von Depressionen können Schlafstörungen sein. Erkrankten fällt es mitunter schwer, ein- oder durchzuschlafen. Während es zu CBD und Schlaf noch keine ausreichend gesicherte Studienlage gibt, berichten Anwender immer wieder von positiven Erfahrungen bei CBD gegen Schlafstörungen.

CBD gegen Depressionen: Es besteht Forschungsbedarf

  • Körpereigenes Endocannabinoid System ist unter anderem für Gefühlsregulation mitverantwortlich.
  • CBD könnte als Phytocannabinoid womöglich Symptome wie Angst und Schlafstörungen lindern.
  • Tierstudien lassen auf eine antidepressive Wirkung von CBD hoffen.
  • Die Wirkung von CBD gegen Depressionen am Menschen ist jedoch noch nicht erforscht!

Falls du unter Depressionen leidest oder den Verdacht darauf hast, solltest du in jedem Fall den ersten Schritt tun und dich jemandem anvertrauen: Ganz egal, ob das ein lieber Mensch, ein Arzt oder eine anonyme Beratung ist. Auf der Seite der Deutschen Depressionshilfe findest du eine Übersicht über Hilfsangebote für deinen Weg aus der Depression.

FAQ

Worauf muss ich beim Kauf von CBD Öl gegen Depressionen achten?

Indem du ein hochwertiges CBD Öl kaufst, kannst du sicherstellen, dass der in Deutschland zulässige Höchstanteil von 0,2 Prozent THC nicht überschritten wurde und du davon nicht high wirst. Manchmal ist auch von Sativa gegen Depressionen die Rede. Dabei handelt es sich jedoch um eine Hanfart, die vermehrt THC enthält und in Deutschland somit nicht legal ist.

Was sollte ich vor der Anwendung von CBD gegen Depressionen wissen?

Der Vorteil von Cannabidiol liegt auf der Hand: Es sind nur wenige Nebenwirkungen von CBD bekannt. Falls du CBD bei Depressionen begleitend einsetzen möchtest, haben wir dir in unserem Guide alle Infos zur Dosierung von CBD Öl zusammengefasst.

Allerdings sind Depressionen eine ernstzunehmende Krankheit, die du auf keinen Fall in Eigenregie behandeln solltest. Hole dir zusätzlich unbedingt ärztliche Unterstützung und besprich mögliche Wechselwirkungen mit Antidepressiva mit deinem behandelnden Arzt.

Was ist das beste CBD Öl gegen Depressionen?

Während Tierstudien auf einen positiven Effekt hoffen lassen, ist eine Wirkung von CBD Öl bei Depressionen am Menschen noch nicht bewiesen. Was die Produktqualität angeht, sorgt eine schonende Herstellung dafür, dass bei der Extraktion möglichst viele Terpene erhalten bleiben. Eventuell könnten diese durch den sogenannten Entourage-Effekt zu einer besseren Wirkung beitragen.

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