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CBD Rechtslage in Europa und auf der Welt

16/06/2021 3 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
16/06/2021 3 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Auf einen Blick: CBD Rechtslage

  1. Was die EU zu CBD sagt
  2. Der Umgang mit CBD: Wie handhaben ihn die einzelnen EU-Länder?
  3. Die Rechtslage von CBD auĂźerhalb Europas

2020 mag als Jahr nicht den besten Ruf haben. Doch es war auch das Jahr, in dem die UN Cannabis von der Liste der harten Drogen entfernte.

Selbst wenn wir in Deutschland vorerst weniger von dem Vergnügen haben, könnte die Neubewertung des Krauts auch dem Konsum seines nicht psychoaktiven Bestandteils Cannabidiol längst überfällige Türen öffnen.

Da CBD aus der Cannabis-Pflanze hergestellt wird und eine deutliche Abgrenzung zu Substanzen mit psychoaktiven Komponenten erfordert, hat es nämlich auch Cannabidiol mitunter schwer.

Zum Glück sind CBD-Produkte hierzulande zunehmend über das Internet oder in Drogerien erhältlich. Damit du auch sonst auf dem neuesten Stand bist, haben wir uns angeschaut, wie es im Rest Europas und der Welt aussieht.

Was die EU zu CBD sagt

Mitte 2020 drohte die EU-Kommission noch mit der Einstufung von Hanfextrakten mit CBD als Betäubungsmittel.

Im November desselben Jahres wurde ihr von oberster Stelle die Entscheidung abgenommen, indem der europäische Gerichtshof urteilte: Sofern der THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent eingehalten wird, handelt es sich um kein Betäubungsmittel.

Wir waren erleichtert, wenn auch nicht sonderlich ĂĽberrascht. (Nichts fĂĽr ungut: Wir halten eine Menge von der potentiell schmerzlindernden Wirkung von CBD. Aber in einer Riege mit Heroin und Benzodiazepinen?)

Gleichzeitig fällt CBD noch immer unter die Richtlinien der EFSA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Diese empfiehlt, den Verkauf von Lebensmitteln mit CBD an eine Prüfung durch die jeweilige nationale Lebensmittelbehörde und die Zulassung als sogenanntes Novel Food zu knüpfen.

Als neuartiges Lebensmittel gilt, was vor 1997 kaum als Lebensmittel oder Inhaltsstoff in Lebensmitteln verwendet wurde. Allerdings kann die Zulassung als Novel Food kostspielig sein. Ohne weiteres erlaubt sind hingegen Aroma- oder Kosmetikprodukte mit CBD – sofern sie den Höchstwert an THC nicht überschreiten natürlich.

Der Umgang mit CBD: Wie handhaben ihn die einzelnen EU-Länder?

Es ist wie so oft in der EU: Da die Instanzen nur Empfehlungen vorgeben, kocht jedes Land sein eigenes SĂĽppchen.

Grundsätzlich ist CBD-Öl mit einem THC-Gehalt von bis zu 0,2 Prozent in einigen EU-Ländern erlaubt. Und in der Schweiz ist sogar eine THC-Konzentration von bis zu 1 Prozent okay. Zugleich sind in Frankreich lediglich CBD-Isolate, also Produkte mit 0 Prozent CBD erlaubt, während das Öl in der Slowakei oder in Litauen gänzlich verboten ist.

Warum wir in Deutschland noch recht liberal fahren, kannst du in unserem Artikel zur Rechtslage in Deutschland nachlesen. Und wenn du schon dabei bist: Finde heraus, ob und was du in Deutschland bei CBD im StraĂźenverkehr beachten musst.

Die Rechtslage von CBD auĂźerhalb Europas

Mitunter hängt die rechtliche Situation von CBD noch immer mit der von Cannabis zusammen, da die – eigentlich sehr klare – Abgrenzung erst auf den zweiten Blick ersichtlich ist.

In vielen asiatischen und afrikanischen Ländern ist Cannabis nicht erlaubt. Selbst in Ländern wie den Niederlanden oder Jamaika, denen man stereotyp einen sehr offenen Umgang damit unterstellt, ist der Freizeitkonsum oft eine Grauzone.

In Staaten, in denen Cannabis als Ganzes erlaubt ist, stellt sich die Fragen nach der Legalität von CBD jedoch gar nicht: In Kanada, Uruguay und in einigen Bundesstaaten der USA ist sogar der Konsum THC-haltiger Substanzen in der Freizeit erlaubt – und wer weiß, vielleicht gehört Deutschland irgendwann auch dazu?

In China ist CBD bei einem Gehalt von maximal 0,3 Prozent THC erlaubt, während CBD-Produkte in Japan keinerlei Spuren davon enthalten dürfen. Israel zählt zwar zu den Vorreitern in der Erforschung von CBD, erlaubt derzeit aber nur den Verkauf in Apotheken. Und als eines der wenigen afrikanischen Länder genehmigt Südafrika bestimmte Hanfextrakte mit CBD. Diese müssen jedoch einige Vorgaben erfüllen, wie eine THC-Höchstgrenze von 0,001 Prozent.

Wir sparen uns zugunsten der Übersichtlichkeit an dieser Stelle einen Verweis auf die restlichen der 191 Staaten. Falls du dich demnächst im Ausland befindest, haben wir dir jedoch in einem Artikel zusammengestellt, worauf du bei CBD auf Reisen achten solltest.

Wenn es dir wie uns geht, könntest du nach dem ganzen Wirrwarr wahrscheinlich auch ein paar Züge von unserem Vaper vertragen – die sollen nämlich entspannen. Und erlaubt sind sie hierzulande zum Glück ja auch.

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