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#CBD 101

CBD-Wirkung: Wie schnell und wie lange wirkt CBD?

07/05/2020 14 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
07/05/2020 14 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

CBD-Wirkung

Cannabis macht derzeit die Runde. Zwar noch nicht in Form von Joints, aber man sollte ja auch nicht zu viel auf einmal verlangen. Erstmal sind andere Themen angesagt. CBD zum Beispiel.

Spätestens seitdem der Einsatz von Cannabis als Medizin mit einem entsprechenden Gesetz Anfang 2017 geregelt wurde, ist nochmal ordentlich Dampf in die Debatte gekommen. Zu Recht, wie wir finden, denn Hanf (oder Cannabis) hat eine Menge Potenzial und zwar nicht nur im rein medizinischen Bereich.

Übrigens: Falls du jetzt verwirrt bist, ob es nun Cannabis oder Hanf oder gar beides heißen muss, ist das ganz normal. Einen ausführlichen Artikel gibt es hier: Cannabis vs. Hanf – was ist der Unterschied.

Hier nur in aller Kürze
Sind Cannabis und Hanf nun also verschiedene Dinge oder das gleiche? Beides! Es kommt darauf an, vor welchem Hintergrund die Frage gestellt wird: Rein botanisch handelt es sich bei allen Hanfpflanzen eben um Cannabis sativa L., also eine einzige Art. Dennoch wird der Begriff “Hanf” meist dann genutzt, wenn THC-arme Pflanzen gemeint sind, während mit “Cannabis” in der Regel THC-reicher Cannabis gemeint ist.

Cannabis kommt von Natur aus mit einer Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe daher. Von diesen versprechen sich nicht nur kranke Menschen einen Vorteil. Auch Gesunde wollen von der Heilpflanze und insbesondere von der teils sagenumwobenen Wirkung von CBD profitieren. THC ist jedenfalls zur Zeit noch tabu! Denn wie Studien zeigen, ist diese Substanz zwar einerseits für eine Vielzahl der therapeutisch interessanten Wirkungen der Hanfpflanze verantwortlich, andererseits aber auch für den größten Teil ihrer Psychoaktivität.

Kurz: THC ist außerhalb des medizinischen Kontexts illegal.

Davon kann man halten was man will, aber die Hanfpflanze hat ja glücklicherweise noch viel mehr zu bieten. CBD zum Beispiel.

Mehr und ausführlichere Infos zur Rechtslage von CBD & Cannabis findest du hier. An dieser Stelle sollte aber nochmal klar gesagt werden:

Alle Produkte, die du in unserem Online-Shop kaufen kannst, sind zu 100% legal.

Wir garantieren dir außerdem, dass sie wirklich nur Spuren von THC enthalten, und zwar weniger als 0,02%!

Und wo wir grad bei den Basics sind: CBD macht dich nicht high, von Cannabidiol geht keinerlei Rausch-Effekt aus! Bei CBD handelt es sich um ein pflanzliches Cannabinoid (Phytocannabinoid), was aus der Cannabispflanze gewonnen wird – CBD als Einzelsubstanz selbst ist aber kein Betäubungsmittel. Weder rechtlich noch im Wortsinn.

Außerdem wird die Wirkung von CBD oft als “unspezifisch” bezeichnet. Das heißt nichts anderes, als dass sich darüber schlecht verallgemeinernde Aussagen treffen lassen, weil die genaue Wirkung von CBD bei jedem einzelnen von uns höchst unterschiedlich ausfallen kann.

Die auf den ersten Blick einfach scheinende Frage “was ist die Wirkung von CBD?” lässt sich also gar nicht mal so einfach beantworten. Wir haben es trotzdem versucht.

    Wie wirkt CBD?

    Da war ja noch was: Von CBDA zu CBD

    Welche Wirkung kann so von Cannabidiol ausgehen?

    Bei welchen Beschwerden könnte die CBD-Wirkung also Abhilfe schaffen?

    Hängt die CBD-Wirkung von der Dosierung ab?

    Wie lange dauert es, bis ich mit den potenziellen Wirkungen rechnen kann?

    Wann kann ich mit potenziellen Effekten Rechnen?

    Und was ist mit Nebenwirkungen?

    Wie wirkt CBD?

    Dass CBD und andere Cannabinoide überhaupt eine Möglichkeit haben, mit unserem Organismus zu interagieren, liegt am sogenannten Endocannabinoidsystem. Die Bestandteile dieses Systems sind in unserem ganzen Körper verteilt und regeln alle möglichen Prozesse und Systeme. Dazu gehören Dinge wie Appetit und der Schlaf-Wach-Rhythmus, aber auch dein Stress- und Schmerzempfinden sowie dein Immunsystem.

    Vereinfacht lässt sich sagen, dass dein Körper selbst Substanzen produziert, die in ihrer Struktur starke Ähnlichkeit mit den in der Cannabispflanze enthaltenen Cannabinoiden, den sogenannten Phytocannabinoiden haben. All diese Cannabinoide, ob nun pflanzlich oder körpereigen, können an spezielle Rezeptoren andocken, die Teil dieses Systems sind und deshalb auch als Cannabinoidrezeptoren bezeichnet werden. Davon gibt es mindestens zwei: CB1 und CB2-rezeptoren.

    Die Rezeptoren sind hier sowas wie ein Schloss: Wird ein passender Schlüssel eingeführt, aktiviert das den Rezeptor und er geht seiner speziellen Funktion nach.

    Auf die speziellen Schlösser im Endocannabinoidsystem, die CB1 und CB2 Rezeptoren, passen sowohl unsere körpereigenen, als auch die pflanzlichen Cannabinoide als Schlüssel.

    Das führt dazu, dass Phytocannabinoide (die “Klassiker” CBD und THC, aber auch andere Stoffe dieser Klasse) auf die gleichen Systeme und Prozesse einwirken und diese modulieren können, wie deine körpereigenen Cannabinoide, die sog. Endocannabinoide.

    In einem Satz: Die in Cannabis enthaltenen Stoffe sind gewissen körpereigenen Botenstoffen so ähnlich, dass sie die gleiche Funktion erfüllen können.

    Cannabis hat also überhaupt erst eine Chance eine Wirkung auf dich zu haben, weil dein Körper ein eigenes System dafür bereitstellt. Klingt vielleicht komisch—funktioniert aber!

    Schon krass, aber chill mal…

    Dass das echt dufte ist und auch irgendwie schräg, dass unser Körper quasi ein ganzes System bereitstellt, das mit einer Pflanze interagiert, lässt sich wohl nicht bestreiten.

    Ob sich daraus allerdings eine Art kosmische Intention einer höheren Intelligenz ableiten lässt, die unbedingt möchte, dass wir möglichst viele pflanzliche Cannabinoide zu uns nehmen, kann durchaus hinterfragt werden… Denn eins ist ja ebenfalls klar: Dein Endocannabinoidsytem funktioniert im Normalfall auch ohne die Zufuhr pflanzlicher Cannabinoide ganz gut. Und dass Pflanzen Stoffe produzieren, die irgendwo in unserem Körper “andocken” und eine Reaktion auslösen können, ist gar nicht mal so selten.

    Und auch sonst treibt die Begeisterung hier und da auch recht merkwürdige Blüten. Cannabis allgemein und CBD Speziell wird oftmals als Wundermittel angepriesen. Schaut man sich an, wie dieser Eindruck zustande kommt, stecken dahinter nicht selten Erfahrungsberichte einzelner User bzw. (sogenannter) Influencer, oder auch cleveres Marketing von Anbietern diverser CBD-Produkte.

    Dennoch: Die überwältigende Mehrheit der Erfahrungsberichte scheint tatsächlich positiv zu sein. Anwendern scheint es zu gelingen, mit Cannabidiol, ob in Form von CBD-Öl oder sonstigen Produkten, ihr Wohlbefinden zu steigern oder sonstwie von den Wirkungen zu profitieren.

    Doch auch die Wissenschaft widmet sich seit längerem schon vielen Themen rund um Cannabis und die Einnahme von CBD und dessen Wirkungen und konnte bereits viele positive Effekte zumindest teilweise bestätigen.

    Da war ja noch was: Von CBDA zu CBD

    Doch bevor es überhaupt soweit kommen kann, dass irgendein Effekt von CBD theoretisch passieren kann, muss erstmal auch wirklich CBD vorliegen. Die Cannabispflanze (Cannabis sativa) stellt nämlich von Haus aus Cannabidiolsäure (CBDA) her und nicht Cannabidiol (CBD).

    Um CBD zu erhalten muss die Säureform, das CBDA, zunächst einen Prozess durchlaufen, der auch als Decarboxylierung bezeichnet wird. Kurz gesagt wird dabei die Säuregruppe abgespalten. Übrig bleibt CBD.

    Am einfachsten und effektivsten erfolgt das durch Erhitzen. Bei Temperaturen um die 100°C entsteht Cannabidiol.

    Welche Wirkung kann von Cannabidiol ausgehen?

    Dass von CBD eine Wirkung ausgehen kann scheint belegt. Es gibt mittlerweile sogar richtige Arzneimittel mit CBD, die jedoch vom Arzt verschrieben werden müssen.

    Viele Anwender beschaffen sich CBD in anderer Form: Zum Beispiel als Kosmetik- oder Lifestyle Produkt.

    CBD kann in diesen Produkten auf verschiedene Arten enthalten sein: Als klassisches CBD-Öl, in liposomaler Formulierung (für mehr Bioverfügbarkeit), in Kapseln oder zum Verdampfen.

    Es muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die Menge an CBD, die ihr eurem Körper wahrscheinlich zuführt, deutlich geringer sein kann, als die Dosierungen, die in Studien zur Wirksamkeit von Cannabidiol meistens verwendet werden.

    Außerdem liegen (noch) nicht für alle proklamierten Effekte von CBD auch wirklich belastbare Hinweise aus Studien am Menschen vor. Oft stammen solche Aussagen, wie z.B. die das Cannabis wirksam gegen Krebs sein kann, aus Studien an Tieren oder einzelnen Zellkulturen. Das hört sich dann halt super an (“Cannabis heilt Krebs!”) – ist nur leider als allgemeine Aussage einfach falsch.

    Wie auch immer, es scheint nicht allzu verwegen, daraus zumindest potenzielle Effekte abzuleiten. Gute Hinweise gibt es zum Beispiel darauf, dass CBD abhängig von der Konzentration die folgenden Effekte haben könnte:

    • Entzündungshemmend
    • Schmerzstillend bzw. auf die Schmerzwahrnehmung einwirkend
    • Beruhigend
    • Angstlösend

    Wenn du dich für die aktuelle Studienlage zu CBD interessierst, findest du dazu weiterführende Infos in unserem Artikel zu dem Thema

    Bei welchen Beschwerden könnte die CBD-Wirkung also Abhilfe schaffen?

    Zunächst nochmal: Aufgrund der noch etwas dünnen Studienlage, zumindest was hochqualitative Studien am Menschen betrifft, begeben wir uns hier teilweise ins Reich der Spekulation. Wenn du unter einer der folgenden Beschwerden leidest, solltest du auf jeden Fall deinen Arzt/Ärztin aufsuchen und die Sache mit ihm/ihr besprechen!

    CBD bei Schmerzen

    Dass CBD zur Behandlung von Schmerzen immer mal wieder Erwähnung findet hat wohl einerseits damit zu tun, dass auch für Medizinalcannabis das häufigste Einsatzgebiet die Behandlung von chronischen Schmerzen ist. Andererseits spielt wohl auch der relativ leichte Zugang zu CBD-haltigen Produkten eine Rolle – das kannst du einfach kaufen, z.B. online, und mal ausprobieren. Ganz im Gegensatz zu Medizinalcannabis, das zuerst per Betäubungsmittelrezept verschrieben werden muss.

    CBD bei Stress

    Um einen möglichen Effekt von CBD auf die Stresswahrnehmung wissenschaftlich zu erforschen, haben sich Forscher einen ziemlich fiesen Versuchsaufbau einfallen lassen, der aber immerhin sehr zuverlässig Stress erzeugt (mehr dazu in unserem Artikel zur Studienlage). Und siehe da: Eine CBD-Dosis von 300 mg CBD führte bei den Probanden zu einer statistisch signifikanten Wirkung gegen Stress. Das Interessante: bei sehr hohen Dosen nahm die stressreduzierende Wirkung des CBDs wieder ab.

    CBD bei Schlafproblemen

    Wer viel Stress hat schläft oft schlecht. Oder umgekehrt.

    Jedenfalls sind beide Themen eng miteinander verknüpft.

    Auch zum Thema CBD und Schlaf wurden bereits Studien durchgeführt. So konnte eine Studie aus 2019 beispielsweise bei 2 von 3 Patienten einen positiven Effekt auf die Schlafqualität feststellen – allerdings nur für den ersten von drei Monaten. Ob das an der geringen Dosierung (25-175 mg), am Gewöhnungseffekt oder daran lag, dass ein Teil der Wirkung des ersten Monats auf einen möglichen Placebo-Effekt zurückzuführen war, lässt sich rückblickend schwer sagen. Fest steht, dass das Design der Studie so oder so nicht unbedingt ideal war, um daraus allgemeine Aussagen abzuleiten.

    Der Blick auf die Studienlage ist also in diesem Fall keine große Hilfe. Hier und da stößt man auch auf das Argument, dass Cannabis (aus dem das CBD ja gewonnen wird) traditionell schon seit Jahrhunderten auch zur Behandlung von Schlafproblemen eingesetzt wird. Keine sehr robuste Argumentation, aber vollkommen unplausibel scheint sie auch wieder nicht.

    CBD-Wirkung auf die Hautgesundheit

    Ob als spezielle CBD-Salbe, als Gel, oder einfach CBD-Öl auf die Haut aufgetragen: In Sachen Hautgesundheit liegt Cannabidiol voll im Trend. Und “Trend” ist an dieser Stelle streng genommen kaum das richtige Wort, denn die Verwendung von Cannabis wird auch zu diesem Zweck schon seit Jahrtausenden praktiziert.

    Wäre also eher seltsam, wenn dann da so gar nichts dran wäre.

    Fun Fact: Deine Haut hat ihr eigenes Endocannabinoidsystem, wie in dieser interessanten Studie nachzulesen ist: The endocannabinoid system of the skin. A potential approach for the treatment of skin disorders.

    Und sonst so?

    Verlässliches lässt sich sonst im Hinblick auf die Studienlage nicht sagen. Es häufen sich aber Berichte und erste, teils vielversprechende Ergebnisse, über den Einsatz von CBD bei Verstimmungen, speziellen hartnäckigen Schmerzen wie z. B. Rückenschmerzen oder Migräne. Auch zum Thema Rheuma und Arthrose wird man schnell fündig.

    Hängt die CBD-Wirkung von der Dosierung ab?

    Zunächst mal: Jeder Mensch ist anders!

    Das betrifft auch (und vielleicht ganz besonders) den Stoffwechsel. Und damit ist natürlich nicht nur der CBD-Stoffwechsel gemeint, sondern alles von Nahrung über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu Medikamenten und was es sonst noch so zu verstoffwechseln gibt.

    Daneben gibt es aber noch weitere Faktoren, die bei dem Thema eine Rolle spielen.

    Zum Beispiel...

    Verschiedene CBD-Öle

    CBD-Produkte gibt es mittlerweile mit verschiedenem CBD-Gehalt und in verschiedenster Form, hier mal dargestellt am Beispiel des CBD-Öl.

    Dass diese mit verschiedenen Gehalten an CBD zu haben sind, ist sicher nicht neu für dich. Klassiker sind CBD Öle mit 5 oder 10 % CBD. Das ist relativ selbsterklärend – 10%iges Öl enthält doppelt so viel CBD wie 5%iges. So weit, so klar.

    Darüber hinaus kann aber die Formulierung bei CBD-Ölen einen gewaltigen Unterschied machen. Die Formulierung beschreibt quasi das genaue Gemisch was dann, inklusive CBD, bei dir landet.

    Durch die genaue Zubereitung ist es dann zum Beispiel möglich, die Bioverfügbarkeit zu verbessern, also den Anteil von dem eingenommenen CBD zu erhöhen, der dann auch tatsächlich deinem System zur Verfügung steht.

    Um genau das zu erreichen arbeiten wir bei einigen unserer Produkte mit liposomaler Technologie.

    Wenn du wissen willst, was genau dahinter steckt, schau dir gern den entsprechenden Artikel zur liposomalen Technologie und CBD im VAAY-Magazin an. An dieser Stelle sei das Ganze mal vereinfacht so dargestellt:

    Bei liposomaler Formulierung wird ein Stoff in kleinen Liposomen verpackt. Liposomen sind kleine Fettkügelchen – und in deren Mitte wird dann das CBD verpackt. Das funktioniert mit CBD, wird aber auch gern bei Vitaminen oder immer dann gemacht, wenn die Inhaltsstoffe sonst nicht besonders gut vom Körper aufgenommen werden.

    Warum? Weil es deinem Körper so viel leichter fällt, diese Fettkügelchen aufzunehmen – inklusive CBD – als wenn die CBD-Moleküle ohne derartige Verpackung aufgenommen werden. Der Effekt: der Wirkstoff, das Vitamin oder sonst eine liposomal formulierte Verbindung mit entsprechenden Eigenschaften ist besser bioverfügbar, d.h. dass mehr davon deinem System zur Verfügung steht.

    Unsere Liposomalen Hanfextrakt Kapseln kommen, wie der Name ja schon erahnen lässt mit einer solchen liposomalen Formulierung daher. Jede dieser Kapseln enthält 10 bzw. 20 mg Hanfextrakt – aber eben in Liposomen verpackt.

    Das bedeutet: von den 10 oder 20 mg Hanfextrakt in diesen Kapseln landet mehr dort, wo es hingehört, als wenn ihr dieselbe Menge Hanfextrakt in einem herkömmlichen, nicht-liposomalen Öl zu euch nehmt.

    Und obwohl sich das, wie wir finden, schon ziemlich gut anhört, solltet ihr auch hier trotz allem keine Wunder erwarten!

    Möglicherweise setzt bei einigen der Effekt erst später ein, nachdem der Körper einen gewissen CBD-Spiegel aufgebaut hat. Möglicherweise war auch einfach die Einzel- bzw. Gesamtdosis über den Tag verteilt zu gering. Was genau da vor sich geht muss noch wissenschaftlich geklärt werden. Und Studien… naja, ihr wisst ja.

    Trotzdem, hier mal eine kleine Zusammenstellung von Faktoren, die dazu beitragen können, ob und wie stark ihr einen möglichen Effekt von CBD Öl wahrnehmt:

    • Was und ob ihr vor der Einnahme Nahrung zu euch genommen hat (und nicht zuletzt, wie fettreich diese Nahrung war)
    • Euer Körpergewicht und Körperfettanteil
    • Ob ihr zum ersten mal CBD oder CBD Öl nehmt oder regelmäßig
    • Die Dosis eures CBD Öls
    • Eure allgemeine körperliche Verfassung
    • Ob und welche Medikamente ihr zu euch nehmt
    • Genetische Faktoren
    • Mögliche Vorerkrankungen, die ebenfalls einen Einfluss auf bspw. Euren Stoffwechsel haben können

    Ihr seht also: da kommt eine Menge zusammen. Daher ist es auch nicht leicht, allgemeine Empfehlungen zur geeigneten Dosis zu geben.

    Für die Empfehlungen zu den meisten unserer Produkte gehen wir von einer Tagesdosis von ca. 20 mg CBD aus. In der medizinischen Anwendung von CBD ist oft von deutlich höheren Dosierungen die Rede – bis zu 20 mg CBD pro kg Körpergewicht. Bei einer 80 kg schweren Person wären das schlappe 1600 mg CBD pro Tag. Ein gewaltiges Spektrum also. Klassische Anwendungsbereiche mit solch hohen (medizinischen) Dosierungen wären dann z.B. seltene Formen von Epilepsie, Schmerzen, Multiple Sklerose oder auch entzündliche Beschwerden wie Morbus Crohn.

    Wie lange dauert es, bis ich mit den potenziellen Wirkungen rechnen kann und wie lange halten diese an?

    Zunächst der übliche Verweis: auch zu diesem Thema haben wir für euch einen extra Artikel in unserem CBD 101 bereitgestellt. Hier aber die wichtigsten Erkenntnisse:

    Schnelligkeit – wann kann ich mit potenziellen Effekten Rechnen?

    Wie schon bei der Dosis entscheiden hier eine ganze Reihe Faktoren darüber, wie schnell ein potenzieller Effekt eintritt.

    Den größten Einfluss auf diese Zeit hat aber die Art und Weise wie euer Körper das CBD aufnimmt, also ob ihr euer CBD inhaliert (bspw. CBD Pen), schluckt (Hanföl Kapseln), auf die Mundschleimhaut sprüht (CBD Spray) oder als Gel (CBD Kosmetik) oder CBD Massageöl auf eure Haut auftragt.

    Am schnellsten geht es per Inhalation – die Lunge hat eine gewaltige Oberfläche und ist daher in dieser Hinsicht sehr effektiv. Und damit meinen wir natürlich nicht Rauchen! Rauchen war gestern – unsere Diffuser Pens könnten da schon eher was für dich sein…

    So individuell das mit der Aufnahme von CBD aber auch ist, ohne ein paar grobe Anhaltspunkte wollen wir euch natürlich nicht hängen lassen.

    1. Inhalation

    Wie schon erwähnt, die schnellste Art, CBD in dein System zu bringen. Am besten funktioniert das per Vaporisator, also z.B. mit unseren Diffuser-Pens.

    Den Eintritt des potenziellen Effekts kannst du hier schon nach wenigen Minuten erwarten, der “Höhepunkt” ist eine halbe Stunde später erreicht. Dann nimmt die Wirkung langsam wieder ab.

    Also: schneller Eintritt, aber auch schneller Abklang der möglichen Effekte – kann vor allem in akuten und weniger gut planbaren Situationen Sinn machen. Wenn akute Stressgefahr droht, sozusagen. Die gesamte Wirkdauer sollte dabei irgendwo zwischen 2 und 4 Stunden liegen.

    1. Aufnahme über die (Mund-)Schleimhaut

    Die Aufnahme speziell über die Mundschleimhaut ist ein guter Kompromiss: Nicht ganz so behäbig wie die orale Aufnahme und deutlich längere Wirkung als nach Inhalation. Die beträgt hier irgendwas zwischen 4 und 6 Stunden.

    Das liegt daran, dass sich das CBD hier den Weg über Magen und Leber sparen kann, weil es zum Teil durch die sehr dünne Mundschleimhaut gelangt. Und da sind die Wege schon deutlich kürzer bis das erste Cannabidiol an die ersten Rezeptoren andocken kann.

    CBD-Öl in Sprayform ist dabei feine Sache – das macht nämlich die Anwendung unter der Zunge etwas leichter und eleganter. Wenn du zusätzlich das CBD-haltige Öl möglichst lange unter der Zunge behältst, also in Kontakt mit der dünnen Schleimhaut dort, gibst du dem Ganzen mehr Zeit, sodass alles in Ruhe und vollständig ablaufen kann. Glücklicherweise verwenden wir als Trägersubstanz hochwertiges MCT-Öl mit einem angenehmen Geschmack.

    1. Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt

    Hier vergeht am meisten Zeit, bis du mit einem möglichen Effekt rechnen solltest. Denn der Weg, den das Cannabidiol zurücklegt, bis es an die ersten Rezeptoren andocken kann, ist verhältnismäßig weit.

    … und so gesehen auch ganz schön abenteuerlich, denn das CBD muss hier zunächst über den Magen in die Leber gelangen, bevor es dann dein System erreicht hat und seine eigentliche Arbeit aufnehmen kann.

    Nehmt ihr euer CBD zum Beispiel als Öl, vergehen nach der Einnahme der CBD Öl Tropfen dann schonmal 1-2 Stunden, bis du mit der vollen Wirkung rechnen solltest.

    Die gute Nachricht: Einmal eingenommen, hält die Wirkung immerhin für ganze 6-8 Stunden. Quasi ein Arbeitstag… Zufall?

    Ein solches Profil eignet sich also, wenn dein Leben gerade in halbwegs planbaren Bahnen verläuft, oder wenn du deinen Körper einfach mit einem Grundlevel an Cannabidiol versorgen möchtest. Man weiß ja nie.

    Mit unseren liposomalen Hanfkapseln kannst du den Wirkeintritt leicht beschleunigen. Der wesentliche Vorteil dieser Formulierung liegt aber in der gesteigerten Bioverfügbarkeit (es kommt mehr CBD dort an, wo es hinsoll).

    1. Anwendung auf der Haut

    Deine Haut ist ein weiteres Organ, über das dein Körper CBD aufnehmen kann. Sie verfügt sogar über ihr eigenes Endocannabinoidsystem (link).

    Den Weg über Magen und Leber kann sich das Cannabidiol hier, wie bei der Aufnahme über die Mundschleimhaut, sparen.

    Interessant könnte das sein, wenn du lokalisierte Beschwerden besänftigen willst, zum Beispiel wenn du deinen Körper beim Sport stark beansprucht hast und deine Gelenke mal verwöhnen willst. Oder um zu testen, ob CBD deiner Haut wirklich so gut tut, wie es einige Anwender berichten.

    Darüber hinaus gibt es auch noch ein paar exotischere Wege, sich CBD zuzuführen. Suppositorien und Tampons zum Beispiel. Oder Nasensprays. Und wir dürfen wohl alle gespannt sein, was da noch alles auf uns zukommt, denn die Forschung ist hier gerade erst am Anfang.

    Und was ist mit Nebenwirkungen?

    Zunächst mal muss gesagt werden, dass die meisten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit deutlich höhere Mengen CBD beobachtet wurden als denen, die ihr mit unseren Produkten vermutlich einnehmen werdet.

    Und auch dann: die allermeisten Nebenwirkungen, die ihr von CBD zu erwarten habt, sind ziemlich mild und auch transient, d.h. vorübergehend.

    Zu den bekannten Nebenwirkungen gehören z.B. Durchfall, leichtes Schwindelgefühl, ein trockener Mund und ein ggf. gesenkter Appetit. Auch gibt es bei gewissen Medikamenten grund zu der Annahme, dass es zu Interaktionen kommen kann. Aber wie gesagt: Sowas wurde zwar beobachtet, aber mit CBD-Dosierungen, die sehr (!) viel höher sind, als diejenigen, die ihr mit unseren Produkten und bei ordnungsgemäßem Gebrauch je erreichen werdet. Trotzdem: Wenn ihr regelmäßig Medikamente einnehmt und zusätzlich von der Wirkung von Cannabidiol profitieren möchtet, klärt das im Zweifel auf jeden Fall lieber mit eurem Arzt.

    Ansonsten wird CBD als nebenwirkungsarm beschrieben.

    Letzte Worte

    Am Schluss noch ein kleiner allgemeiner Hinweis:

    Ja, CBD-Produkte sind nicht günstig. Das hat aber seine Gründe. Und natürlich freuen wir uns sehr, wenn du in unserem Shop das richtige für dich findest. Das wichtigste ist aber, dass du dir keinen “Schrott” andrehen lässt. Egal, wo du auf CBD-shopping Tour gehst: Schau genau hin!

    Es gibt Hersteller, die kein Problem damit haben, dir stinknormales Hanfsamenöl so zu verkaufen, als ob es bis obenhin mit CBD vollgestopft wäre. Und bitte nicht falsch verstehen: Hanföl ist ernährungsphysiologisch ein echter Kracher. Sehr wertvolles Speiseöl. Das bekommt man allerdings auch deutlich günstiger im gut sortierten Biomarkt. Dafür CBD-Öl-Preise aufzurufen ist, nun ja… geschummelt!

    Andere haben zwar tatsächlich CBD-haltige Produkte, nutzen aber CBD-Isolate (sog. CBD Kristalle) aus oft eher fragwürdigen Quellen.

    Um wirklich sicher sein müsst ihr euch nicht zwangsläufig erst zum Wissenschaftler oder CBD-Experten ausbilden lassen – achtet aber auf jeden Fall darauf, dass Anbieter von CBD-Produkten entsprechende Analysezertifikate für ihre Produkte zur Verfügung stellen.

    Wie sowas aussieht kannst du dir zum Beispiel hier für unsere Produkte anschauen.

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